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01/20/2018 18:00

Die Alt-Gengenbacherin

Die elegantesten Erscheinungen im ansonsten urigen Fasendgeschehen sind die Alt- Gengenbacherinnen. Sie sind eine Neuschöpfung, die anlässlich des Offenburger Narrentreffens 1935 entstand. Ihre Kostüme, die der verdiente Narrenrat und Schneidermeister August Glatz zusammen mit dem neuen Ornat des Narrenrates entwarf und anfertigte, ist an die städtische, bürgerliche Festkleidung des Spätbarocks, also des ausgehenden 18. Jahrhunderts angelehnt.

 

Die Alt-Gengenbacherin trägt helle Handschuhe und einen Beutel (Pompadour), der alles enthält, was „Frau“ so benötigt, vom Lippenstift bis hin zum Schnäpsle. 

Die Alt-Gengenbacherinnen haben vorrangig die Aufgabe, die Zunft mit nach außen zu repräsentieren, sei es bei auswärtigen Narrentreffen, dem traditionellen >Heiteren Abend< oder aber beim Umzug am Fasendsonntag. Gemeinsam mit dem Narrenrat bilden sie das perfekte Gegenstück zu den Schabernack treibenden Figuren und verkörpern durch ihr würdiges Erscheinungsbild die Ernsthaftigkeit und den Willen der Zunft, die närrische Tradition und das Brauchtum sorgsam weiter zu pflegen. Die Gruppe der Alt-Gengenbacherinnen besteht derzeit aus 13 Damen. Sie werden von einer Sprecherin, bzw. Stellvertreterin aus ihren Reihen angeführt, die jeweils auf die Dauer von drei Jahren gewählt sind.

Die Alt-Gengenbacherinnen

Ulrike Schilli, Heike Jansen, Sabine Kühne, Maria Suhm, Irmgard Stöhr, Mechthilde Wanya (Stellvertreterin), Ursula Maurer (Sprecherin), Angelika Armbruster, Friederike Henninger, Beate Junk, Ulrike Streck, Rosemarie Armbruster (v.l.) und Andrea Zimmermann (nicht im Bild)

 


© 2008 Narrenzunft Gengenbach e.V
zuletzt aktualisiert am:08.06.2014, 13:14